Vorstand VAfK-Frankfurt

Vorstand 2017
Marcus Gnau, Stephan Gutte, Stephan Schiffer
Hans-Peter Janosch, Dr. Achim Jaup

Im Jahr 2016 standen die Vorstandswahlen des Vereins, die im Sommer statt-fanden im Fokus. Drei der fünf Vorstände des Väteraufbruchs für Kinder, Kreisverein Frankfurt traten nach langen Jahren der Vorstandsarbeit nicht mehr an. Im letzten Jahresbericht hat sich unter anderem, Vorstandsmitglied Wilfried Weiss nach 12 Jahren Väterarbeit entschlossen das Amt abzugeben und sich nicht wieder aufstellen zu lassen. Er wollte die Vereinsarbeit jüngeren Vätern und der neuen Generation überlassen.

Drei neue Vorstandsmitglieder wurden gewählt und sie werden mit der Erfahrung der „alten Hasen“ für die Vereinsarbeit engagieren. Neben dem Start der neuen Facebookseite des Kreisvereins sind die Planungen für Aktionen ein großer Teil der Vereinsarbeit in den nächsten Jahren.
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Vernetzung mit Kooperationspartnern. Neben der aktiven Mitarbeit im Bündnis für Familie der Stadt Frankfurt konnten wir eine Veranstaltung mit dem Verband alleinerziehender Väter und Mütter für 2017 planen.
Insgesamt war 2016 ein Jahr der zeigt, dass sich die Gesellschaft auf einem guten Weg befindet, auf einen Weg hin zu unserem Motto: Allen Kindern beide Eltern. Auch wenn noch einiges an Arbeit vor uns liegt.

Der Jahresbericht 2016 zum Download

 

 

Vereinsporträt

 

Gründungsjahr und Mitgliederzahl:

 Seit 1989 loser Zusammenschluss von Vätern, die von ihren Kindern getrennt lebten. Vereinsgründung 1995. Mitgliederzahlen heute: Kreisverein Frankfurt 260 (bundesweit 2.700 Mitglieder in 80 Kreisvereinen mit 150 Kontaktstellen)

Selbstverständnis (Warum gibt es uns?):

Wir setzen uns für das Aufbrechen alter Rollenzuweisungen „Mutter fürs Emotionale, Vater fürs Materielle“ ein. Kinder brauchen beide Elternteile für ihre Entwicklung. Daher der Name "Väteraufbruch für Kinder". Nach Trennung und Scheidung greift die Gesellschaft verstärkt auf diese Rollenzuweisung zurück, so dass es für viele Väter schwer ist, einen liebevollen Kontakt zu ihren Kindern aufrecht zu erhalten. Jugendämter und andere Beratungseinrichtungen sind in ihrem Denken und Handeln nach wie vor eher mütterorientiert. Hier erfüllt der Väteraufbruch eine Lücke im Beratungsangebot, in dem er sich ganz explizit dafür einsetzt, dass den Kindern ein liebevoller Kontakt zu dem außerhalb lebenden Elternteil(meist dem Vater) ermöglicht wird.

Aufgaben und Tätigkeiten (Was machen wir?):

Wir verstehen uns zum einen als eine Organisation von Betroffenen, zum anderen als freier Träger der Jugendhilfe der Stadt Frankfurt(Anerkennung im Jahr 1999). Im Rahmen der Selbsthilfe bieten wir unter anderem einmal im Monat einen Erfahrungsaustausch für betroffene Eltern an (Offener Vätertreff Vätertreff) und betreiben eine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die auf die Probleme betroffener Väter aufmerksam macht. Zu unseren Angeboten als Einrichtung der Jugendhilfe gehören weiterhin:

  • Kostenlose Erstberatung durch einen Diplom-Psychologen mit dem Ziel der Herstellung bzw. Erhaltung einer lebendigen Vater-Kind-Beziehung
  • Monatliche öffentliche Vorträge zu relevanten Themen von Erziehung, Trennung und Scheidung
  • Vater-Kind-Nachmittage Familien-Kanutouren.

Ziele der nächsten Jahre (Wo wollen wir hin? Was wollen wir erreichen?

Konsolidierung, Ausbau und weitere Professionalisierung unserer Angebote. Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit für die Belange von Vätern, um in den Unternehmen die Voraussetzungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu schaffen und damit gleichberechtigte Partnerschaften und Elternschaft zu stärken. Unser besonderer Schwerpunkt liegt auf der Perspektive von getrennt lebenden Vätern, die ganz spezielle Bedürfnisse haben, den Kontakt mit ihren Kindern regelmäßig und stressfrei zu gestalten. Wir sind überzeugt davon, dass väterfreundliche Arbeitsbedingungen den Unternehmen in hohem Maße zu Gute kommen, weil so die Arbeitsmotivation von Vätern erheblich gestärkt wird. Angestrebt wird die Zusammenarbeit mit Unternehmen, deren Mitarbeitern wir eine professionelle Beratung in Trennungs- und Scheidungskonflikten anbieten wollen. Wo immer es gelingt, zu Lösungen in den oft hochstrittigen Trennungs- und Scheidungskonflikten zu kommen, wird der betroffene Mitarbeiter in die Lage versetzt, seine Arbeitskraft wieder voll in das Unternehmen einzubringen. Der Väteraufbruch ist die größte bundesweite Vätervereinigung. Er besteht seit 1988 und hat in den letzten Jahren eine erhebliche Steigerung der Mitgliederzahlen und aktiven Ortsgruppen erfahren. Dies ist ein Beleg dafür, dass Väter immer bewusster mit Ihrer Rolle umgehen, aber auch ein unbestreitbarer Beweis, dass viel zu viele Väter trotz Reform des Kindschaftsrechtes ihre Vaterrolle zu verlieren drohen. Derzeit ist der Väteraufbruch mit einer Vielzahl von lokalen Kontaktstellen/Ansprechpartnern im gesamten Bundesgebiet vertreten, es gibt rd. 80 Kreisvereine mit insgesamt 150 Kontaktstellen mit vielfältigen Aktivitäten.

Um jedoch in der Öffentlichkeit, Wissenschaft und Politik ein ernsthaftes Gewicht zu erlangen, müssen wir alleine zahlenmäßig erheblich mehr werden, Solidarität aktiv leben! Darum unser Aufruf an jeden Vater, beizutreten!

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